Eine Marke schafft Orientierung: Pro Naturstein

Pro Naturstein, Bern

Das Fazit an der GV 2020 von Pro Naturstein fällt durchwegs positiv aus: Das erste Jahr mit der neuen Strategie zeigt Wirkung – die Arbeitsgemeinschaft überzeugt mit einer neuen Webseite, interessanten Newsletter- und Blogthemen sowie abwechslungsreichen Social Media-Auftritten. Pro Naturstein hat die Zeichen der Zeit erkannt und knüpft im neuen Geschäftsjahr an die bisherigen Erfolge an.

Vieles ist anders in diesem Jahr – und so begann auch die diesjährige Generalversammlung von Pro Naturstein in umgekehrter Reihenfolge: erst das Vergnügen und dann die Arbeit. Aufgrund des Wetters starteten der Vorstand und der Gastgeber GUBER Natursteine AG die Versammlung nach den obligaten Kaffees und Gipfelis direkt mit einer Führung durch den Steinbruch und durch den verarbeitenden Betrieb. Auf die spannenden Einblicke im Steinbruch folgten ein gemütliches Apéro und ein schmackhaftes Mittagessen.

Auch das wechselhafte Wetter am Nachmittag vermochte die Mitglieder von Pro Naturstein nicht zu stören. Präsident Jürg Depierraz und Geschäftsführerin Melanie Saner führten durch den statutarischen Teil der Generalversammlung. Da die Arbeitsgemeinschaft seit dem letzten Jahr eine neue Digital-Strategie verfolgt, berichteten sie zu einem Grossteil über die bisherigen Erfolge und die neuen Aktivitäten. „Die neue Webseite zieht pro Tag bis zu 300 Besucher an. Insbesondere gefragt sind dabei die umfangreiche Natursteindatenbank und die regelmässig erscheinenden Blogs zu unterschiedlichsten Themen“, erklärte Andrin Brändle, Vertreter der Agentur Tomcat AG aus St. Gallen. Auch auf Social Media ist Pro Naturstein nun vertreten: Facebook, Instagram und LinkedIn werden genutzt, um auf das qualitativ hochwertige Material Naturstein aufmerksam zu machen. Architekten und Planer – die Zielgruppe von Pro Naturstein – verbringen pro Tag rund acht Stunden vor dem Bildschirm. Die Kontaktchancen sind dabei so vielfältig wie die Kanäle. „Die Digitalisierung suggeriert uns Allwissenheit, weil wir alles googeln können“, so Brändle: „Letztlich leben wir aber in einem analogen Alltag – umgeben von Chefs, die Druck machen und von Jobs, die getan werden müssen.“ Durch die Digitalisierung haben viele Menschen die Orientierung verloren. Das macht sie offen für Marken, die Orientierung geben und konkrete Lösungen anbieten – vor allem auch online. Dabei sind es die Menschen und Betriebe hinter der Marke, die dem Auftritt Glaubwürdigkeit geben. Deshalb stehen die Mitglieder von Pro Naturstein im Zentrum aller Aktivitäten.

Pro Naturstein ist aber nicht nur auf dem Bildschirm vertreten, sondern nach wie vor auch auf Papier zu finden. Die Vollmitglieder wurden in einer hochwertigen neuen Image-Broschüre präsentiert, welche an über 40 Architektur-Fachhochschulen versendet und in einer Auflage von fast 9000 Exemplaren einer Architektur-Zeitschrift beigelegt wurden. Seit dem letzten Geschäftsjahr steht auch ein Fotograf im Einsatz von Pro Naturstein. Jedes Vollmitglied erhält die Möglichkeit, ein Objekt fotografieren zu lassen – mit vollen Bildrechten für sich, die Bauherrschaft und Pro Naturstein. „Die Digitalisierung hat sich gelohnt“, so Geschäftsführerin Saner, die Grundsteine seien gelegt und nun erfolge der Aufbau. Andrin Brändle erläuterte die Elemente der weiteren Strategie: Blogs, Newsletter, Social Media-Werbung, Google Ads, Kurzvideos für Vollmitglieder, Bannerwerbung in Fachmedien und Einträge in Fachportalen. Das nächste Jahr wird sicherlich nicht langweilig. So wurden alle statutarischen Geschäfte einstimmig genehmigt. Die Versammlung bestätigte Jürg Depierraz für weitere drei Jahre in seinem Amt. Dieser blickt zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr und die Generalversammlung 2020 zurück: „Pro Naturstein geht mit ihrer Digital-Strategie den richtigen Weg, um das Wissen rund um Naturstein zu verbreitern, den Bekanntheitsgrad von Naturstein zu steigern wie auch Naturstein als Teil einer nachhaltiger Entwicklung in den Köpfen der Entscheidungsträger in der Architektur und im Bau zu verankern.“